Honorardozentenblues

Textspuren eines buchbaren Bildungsexperten

Technik und Ziele dieses Blog

- Veröffentlicht unter Fortfolgende Notizen von

Guten Tag. Die Technik ist zusammengeklickt, die Ziele müssen noch genauer formuliert werden. Schön, dass es los geht

Nach dreimaligem Anlauf, hat man sich webtechnisch das Hugo-Theme zusammengeklickt. Die Technik läuft, ist allerdings noch voller Spuren der (technisch sehr viel besser agierenden) Template-Herausgebern. Diese scheinen noch hier und dort durch, was ich zu verzeihen bitte. Bis man es besser weiß, bis es besser aussieht, soll es dennoch jetzt losgehen.

Mission Statement

Hier und heute verspreche ich, in diesem Blog die Wahrheit zu sagen, die ganze Wahrheit und manchmal noch mehr als die Wahrheit und zwar Mithilfe jener “produktiven Fantasie”, deren Mangel schon Oskar Negt beklagte und die also notwendig ist, um gute Bildung zu betreiben. im legendären Interview von Stollmann & Schulte (2015) “Der Maulwurf kennt kein System” sagte er:

Oskar Negt

Kritik besteht darin, die Sachen so zu wenden, daß die besseren Möglichkeiten öffentlich werden können.

The Songline

Also: Ich arbeite jetzt seit etwa fünfzehn Jahren als freier Honorardozent in Süddeutschland und es muss mal irgendwo erzählt werden - praxisnah, herrschaftsfrei und gegen den Strich - was die Branche so produziert, wie die historischen Winde wehen, wen man da trifft und was da so läuft. Dafür muss ich natürlich auch viel über mich erzählen, ich werde meine Spuren in der hiesigen Bildungslandschaft rekapitulieren, kommentieren und anreichern. Mir ist auch bewusst, das ich als sechzigjähriger, alter weißer Mann in der Profession insofern in einer eine Minderheit bin, als dass die deutsche EB (Abkürzung Erwachsenenbildung, ich muss irgendwo noch einen Index anlegen, später dann) zu über 70% durch Frauen in höherem Alter vertreten ist, jedenfalls wenn man im Fußvolk mitmischt, so wie ich das tue. Also eine sehr anekdotisch angereicherte Sicht, die aber die Bildungswissenschaften nicht verleugnen will.

Dies wäre übrigens schon ein erstes Thema dieser Texte, das Binnen-Gender-Profil der deutschen EB oder kurz gesagt: "Die Fortbildung ist weiblich" und dies eben auch aufseiten der Kollegien, dann ist es auch ein Bericht aus genderaffiunen Subkulturen. Und wie dort Macht verhandelt wird. Das muss kritisiert werden, denn

Michel Foucault, 1969

„Kritik ist die Kunst, nicht so dermaßen regiert zu werden"

Mehr dazu auf den Blogseiten dieser Online-Publikation.

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September 23, 2024 interna https://honorardozentenblues.de/posts/dozentenalltag/240923__post1_bescheidener-start/ Technik und Ziele